Offtopic-KURZINFO vorab: Die Blitzeranzeige hatte eine Macke. Haben wir behoben – funktioniert wieder. Vielen Dank für Euer Feedback!
- – - – - – - -
Dies ist der erste von sicherlich relativ vielen Posts zu den Themen OpenStreetMap-Karte, -Hintergründe, -Verbesserungen in den nächsten Wochen. Hinsichtlich des Formats bin ich noch etwas unschlüssig, da ich den Blog eigentlich als relativ ungeeignet für Tutorials halte. Es wird wirklich Zeit für ein Forum.
Heute werde ich zunächst einen kleinen Einblick für diejenigen bieten, die sich etwas mit OpenStreetMap (OSM) vertraut machen möchten und sich darunter noch gar nichts vorstellen können. Ein sehr guter Anlaufpunkt ist grundsätzlich das ausführliche und gut verständliche Wiki von OpenStreetMap. Hier findet man (fast) alles, was es zu OSM zu sagen bzw. zu wissen gibt.
“Schon ganz gut” ist noch nicht gut genug
Um das revolutionäre Prinzip von OpenStreetMap dort nachvollziehen können und als Einstieg die Materie, gibt es dort eine übersichtliche Zusammenfassung von OSM für Einsteiger. Wie hervorragend dieses OSM-Konzept tatsächlich funktioniert, zeigt gerade erst wieder das Resultat eines aktuellen Vergleichstests zwischen verschiedenen Kartenlösungen, bei dem OSM schon heute die Konkurrenz hinter sich lässt. Selbstverständlich bleibt aber noch jede Menge zu tun. Dazu sollte man jedoch verstehen, was zu tun ist und was man tun kann.
Wie darf man sich die Funktionsweise der OSM-Karte vorstellen?
Grundsätzlich setzt sich die OSM-Karte selbst aus verschiedenen Grundelementen zusammen: es gibt sogenannte Nodes (Knotenpunkte), Ways (Wege) und Areas (Gebiete, z.B. Häuserblöcke oder Wälder). Einzelne „Tags“, die man in Schlüssel und Werte aufteilt, beschreiben die jeweiligen Eigenschaften dieser Bestandteile von OpenStreetMap. Dies ist gleichzeitig ein sehr einfach verständlicher und flexibler Aufbau.
Die „Tags“ können dabei grundsätzlich von jedem frei gewählt werden. Man kann einem Weg oder Knotenpunkt eine Vielzahl von „Tags“ bzw. Beschreibungen geben. Das bietet einerseits zwar viele Möglichkeiten, kann jedoch auch zu großem Chaos führen. Denn letztlich müssen diese „Tags“ auch interpretiert werden können. Dazu ist eine gewisse Grundordnung oder Standardisierung sehr hilfreich, weshalb mittlerweile für viele von ihnen ein gewisser Konsens erarbeitet wurde. Es existiert daher mittlerweile eine wunderbare Liste zur „Standardverwendung“ von „Tags“.
Und wie kann man die OSM-Karte jetzt tatsächlich selbst verbessern?
Um mit diesem Hintergrundwissen die Karte verbessern zu können, bedient man sich am besten sogenannter „Editoren“. Die bekanntesten sind dabei Potlatch und JOSM. Beide bieten bereits recht umfassende Funktionen. Zudem ist auch noch der relativ neue Editor Mapzen von CloudMade erwähnenswert. Eine Übersicht zu den wichtigsten Editoren findet man ebenfalls im OSM-Wiki.
Um sich etwas eingehender mit dem Thema zu befassen und einen Blick über den Tellerrand zu werfen, kann man sich auf zahlreiche Seiten zu dem Thema austoben. Ich persönlich finde die Seite von Ogee ganz gelungen. Hier findet man eine gute Linksammlung zu verschiedenen Themen rund um OSM. Auch einige Tutorials sind verlinkt.
Auf Basis dieser grundlegenden Einführung werde ich in Kürze präzisieren, welche “Tags” aus unserer Sicht vor allen Dingen zur Verbesserung der Navigationsfähigkeit der OSM-Karte beitragen können. Zudem habe ich fest vor, ein brauchbares Format für kleine Tutorials zu finden.
{ 17 Kommentare }
abonnieren

